Hygiene in der Praxis

Ziel der hygienischen Aufbereitung ist die Beseitigung aller Infektionsrisiken, die von den medizinischen Produkten ausgehen können. Sterilität bedeutet Abwesenheit von lebensfähigen Mikroorganismen. Für ein in der Endverpackung zu sterilisierendes Medizinprodukt, das als „steril“ gekennzeichnet werden soll, muss die theoretische Wahrscheinlichkeit, dass sich ein lebensfähiger Mikroorganismus auf dem Produkt befindet, kleiner oder gleich eins in 1 x 10 hoch 6 Produkten sein. 

Die der Sterilisation vorausgehenden Schritte (Vorbehandlung, Reinigung, Desinfektion, Verpackung) zielen auf die Verminderung der mikrobiellen, chemischen und partikulären Kontaminationen sowie auf die Reduktion von vorhandenen pyrogenen Substanzen ab.

Die Sterilität eines Medizinproduktes wird nur erreicht und beibehalten, wenn die folgenden Schritte bei der Aufbereitung  korrekt durchgeführt werden:

  • die Vorbehandlung (bei Bedarf vor Ort oder in der Zentralen Sterilgutversorgungsabteilung ZSVA)
  • die Reinigung-Desinfektion
  • die Kontrolle der Sauberkeit, Funktionsprüfung
  • die Verpackung
  • die eigentliche Sterilisation
  • die Kontrollen der Arbeitsschritte
  • die Lagerung und Bereitstellung

Quelle: Swissmedic, "Gute Praxis zur Aufbereitung von sterilen Medizinalprodukten"

GangArt Fussgesundheit & Bewegung GmbH richtet sich nach den neuesten Erkenntnissen im Sinne Hygiene der Medizin und setzt diese konsequent um.

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